Hypnose in München bei Sucht und Abhängigkeit

Die Behandlung von Sucht und Abhängigkeiten gehört zu den Standard-Anwendungen in der Hypno-Therapie. Wenn du das gerade liest, weil du selbst abhängig bist, weißt du, dass die Sucht ist eine komplexe, lähmende, entmutigende  Belastung ist. Wahrscheinlich hasst du sie dafür sogar.

Vielleicht bist du aber auch als Angehöriger oder Freund einer Suchtkranken Person hier gelandet und suchst nach Hilfe und Auswegen. Auswegen aus der Scham und aus der Verzweiflung.

Lass mich dich wissen, dass Hypnose eine vielversprechende Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden darstellt. Damit meine ich nicht nur die mögliche Heilung für Betroffene, sondern auch Hilfe im Umgang mit der belastenden Situation für Angehörige und Freunde. Die Hypnosetherapie bietet einen einzigartigen Ansatz, um die tieferliegenden Ursachen von Sucht und Abhängigkeiten anzugehen, indem sie direkt auf das Unterbewusstsein wirkt und positive Veränderungen auf emotionaler und Verhaltensebene fördert.

Mein Ziel ist es dir hier einen Einblick in die Wirksamkeit, Erfolgsaussichten und Vielseitigkeit der Hypnosetherapie bei der Bewältigung von Suchtproblemen zu geben. Veränderung und Heilung sind möglich! Denn Hypnose erweist sich immer wieder als wirksame Ergänzung bei der Behandlung von Sucht und Abhängigkeit. Bei Sucht handelt es sich um eine komplexe Erkrankung, die sowohl physische als auch psychische Aspekte umfasst und oft tiefe emotionale Wurzeln hat. Hypnosetherapie kann helfen, diese Wurzeln anzugehen und den Weg zu einer nachhaltigen Genesung zu ebnen.

Ziel der Therapie

Hypnose bei Sucht und Abhängigkeit - Frau raucht eine Zigarette
Hypnose bei Sucht und Abhängigkeit - Tüte mit Cannabis
Hypnose bei Sucht und Abhängigkeit - Mensch im Drogenrausch
Hypnose bei Sucht und Abhängigkeit - Mann nimmt Tabletten
Hypnosepraxis München - Kind ist süchtig nach Videospielen
Hypnosepraxis München - Mann ist alkoholabhängig
Hypnosepraxis München - Mann ist spielsüchtig
Hypnosepraxis München - Drogen und Tablettensucht
Hypnosepraxis München - Frau ist alkoholabhängig
Hypnose bei Sucht und Abhängigkeit - Aschenbecher mit Zigaretten
München Hypnose - kleiner Junge am Smartphone
Nichtraucherhypnose München - Frau raucht eine Zigarette

Das wesentliche Ziel in der Hypnosetherapie bei Sucht und Abhängigkeiten ist es, die zugrunde liegenden Ursachen und Auslöser für das Suchtverhalten zu identifizieren und die entsprechenden Trigger aufzulösen. Oftmals liegen diesen Verhaltensweisen emotionale Verletzungen, unbewusste Überzeugungen oder unverarbeitete Gefühle zugrunde. In der Hypnose können diese Ursachen aufgedeckt und in einem sicheren therapeutischen Umfeld bearbeitet werden.

Angehörige und Freunde

Darüber hinaus kann die Hypnosetherapie bei Sucht und Abhängigkeiten dazu beitragen, das Verlangen nach der Substanz oder dem Verhalten zu reduzieren und alternative Bewältigungsstrategien zu fördern. Wir können gemeinsam daran arbeiten, neue, gesunde Bewältigungsmechanismen zu entwickeln, um stressige Situationen zu bewältigen und das Verlangen nach der Suchtsubstanz oder dem suchtbezogenen Verhalten zu überwinden. Die Entwicklung von Bewältigungsmechanismen im Alltag oder auch während des Entzugs ist auch für Angehörige, Freunde und andere Personen, die den Betroffenen nahestehen, ein extrem wichtiges Thema, das sich sehr gut mit Hypnose angehen lässt.

Ganzheitlicher Ansatz mit Hypnose

Gerade bei Sucht und Abhängigkeit wird Hypnose nicht selten als Teil eines umfassenden Behandlungsplans eingesetzt, der auch andere Therapieformen wie Verhaltenstherapie, Beratung und Unterstützungsgruppen umfassen kann. Jeder Mensch ist einzigartig, und daher muss die Behandlung individuell auf die Bedürfnisse und Umstände des Patienten abgestimmt werden. Entscheidend ist natürlich auch von welcher Substanz du abhängig bist! 

Während die Durchführung von Nichtraucherhypnose bzw. Rauchentwöhnung zu meinen Routinetätigkeiten gehört, die ich für üblich in nur einer Sitzung erledige, kann eine Alkoholabstinenz nur über einen längeren Zeitraum und idealerweise unter ärztlicher Aufsicht begleitet werden. Die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist mehr als bei allen anderen Themen jedoch, dass die betroffene (abhängige) Person tatsächlich bereit ist, sich auf den Prozess einzulassen, und dass sie von einem qualifizierten und erfahrenen Therapeuten begleitet wird.

Was ist Sucht?

Sucht ist eine komplexe Erkrankung, die durch das zwanghafte Verlangen nach einer Substanz oder einem bestimmten Verhalten gekennzeichnet ist, trotz negativer Konsequenzen. Menschen, die von Sucht betroffen sind, haben oft Schwierigkeiten, ihr Suchtverhalten zu kontrollieren und leiden unter starkem Verlangen, Entzugserscheinungen und einem Verlust der Kontrolle über ihr Leben. Sucht kann verschiedene Formen annehmen, darunter Alkohol- und Drogenabhängigkeit, Glücksspielsucht, Essstörungen und vieles mehr. Bitte sei dir der Tatsache bewusst, dass Sucht eine medizinische Erkrankung ist, die eine professionelle Behandlung erfordert, um die Symptome zu lindern und die Genesung zu unterstützen.

Bin ich abhängig?

Nach ICD-10, dem Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde und weltweit als Instrument zur Standardisierung und Vergleichbarkeit von Gesundheitsdaten auf internationaler Ebene dient, sind die Kriterien für eine Abhängigkeit ganz genau festgelegt. Abhängigkeit gemäß ICD-10 bezieht sich dabei auf ein Muster von Verhaltensweisen, die aufgrund des wiederholten Konsums einer Substanz oder der Ausführung eines bestimmten Verhaltens auftreten. Zu den Hauptkriterien gehören:

1. Starkes Verlangen oder Drang

Die betroffene Person verspürt ein starkes Verlangen oder Drang nach der Substanz oder dem Verhalten.

2. Verlust der Kontrolle

Die Fähigkeit, den Konsum der Substanz zu kontrollieren oder das Verhalten einzuschränken, ist beeinträchtigt.

3. Toleranzentwicklung

Es tritt eine Toleranzentwicklung auf, was bedeutet, dass die Menge der Substanz oder die Intensität des Verhaltens erhöht werden muss, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Hypnosepraxis München - Mann mit Social Media Sucht

4. Entzugssymptome

Das Absetzen der Substanz oder das Unterlassen des Verhaltens führt zu Entzugssymptomen, die oft unangenehm oder schmerzhaft sind.

5. Konsum trotz negativer Folgen

Die betroffene Person setzt den Konsum der Substanz oder das Verhalten trotz des Wissens um negative Folgen (zwischenmenschlich, gesundheitlich) fort.

6. Sozialer Rückzug

Ein erheblicher Teil der Zeit wird damit verbracht, die Substanz zu konsumieren oder das Verhalten auszuführen, wodurch andere wichtige Aktivitäten vernachlässigt werden.

Hypnosepraxis München - Abhängigkeit von Zucker

Abhängigkeit oder schädlicher Gebrauch?

Die Erfüllung von mindestens drei dieser Kriterien innerhalb eines Jahres deutet auf das Vorliegen einer Abhängigkeit nach ICD-10 hin.

Gemäß der diagnostischen Kriterien nach ICD 10 liegt ein sogenannter schädlichen Gebrauch (=Missbrauch) von einer Substanz allerdings bereits dann vor, wenn eine tatsächliche Schädigung der psychischen oder physischen Gesundheit (z.B. Alkoholgastritis, Fettleber, depressive Episode, …) über mind. 1 Jahr gegeben ist. 

Was tun?

Persönlich empfehle ich dir, unabhängig von diesen Diagnosekriterien, Kontakt zu mir aufzunehmen. Denn der Umstand, dass du dich mit dem Thema so umfangreich auseinandersetzt, deutet darauf hin, dass es dich extrem belastet. Das ist absolut verständlich - du hast ein Leben in Freiheit verdient!

Wie entstehen Sucht und Abhängigkeit?

Sucht und Abhängigkeit sind komplexe (multifaktorielle) Erkrankungen, die durch eine Vielzahl von Faktoren entstehen können. Die Hauptursachen und Risikofaktoren lassen sich im Wesentlichen dennoch überschaubar zusammenfassen.

1. Genetische Veranlagung

Es gibt starke Hinweise darauf, dass genetische Faktoren eine Rolle bei der Entstehung von Sucht und Abhängigkeit spielen können. Menschen, deren Familienmitglieder an Suchterkrankungen leiden, haben ein erhöhtes Risiko, selbst süchtig zu werden.

2. Biologische Faktoren

Veränderungen im Gehirn, insbesondere im Belohnungssystem, können dazu beitragen, dass bestimmte Substanzen oder Verhaltensweisen süchtig machend wirken. Diese Veränderungen können das Verlangen verstärken und die Fähigkeit zur Selbstkontrolle beeinträchtigen.

3. Psychologische Faktoren

Psychische Gesundheitsprobleme wie Depressionen, Angstzustände oder Traumata können das Risiko für Sucht und Abhängigkeit erhöhen. Menschen können versuchen, mit ihren psychischen Symptomen umzugehen, indem sie zu Substanzen greifen oder bestimmte Verhaltensweisen ausführen, die süchtig machend wirken.

4. Soziale und Umweltfaktoren

Umweltfaktoren wie Stress, traumatische Ereignisse, Peer-Druck oder der Zugang zu Substanzen können ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Sucht und Abhängigkeit spielen. Menschen, die in einer Umgebung aufwachsen, in der Suchtmittel leicht verfügbar oder akzeptiert sind, haben ein höheres Risiko, süchtig zu werden.

5. Entwicklungsphasen

Der Beginn von Sucht und Abhängigkeit kann oft mit bestimmten Lebensphasen wie der Adoleszenz oder dem Übergang in das Erwachsenenalter verbunden sein. In diesen Phasen entwickeln sich die Gehirnfunktionen und die Persönlichkeit weiter, was das Risiko für impulsives Verhalten und riskante Entscheidungen erhöhen kann.

Sucht infolge anderer Erkrankungen (Komorbidität)

Komorbidität meint sich auf das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehr Krankheiten oder Störungen bei einer Person. Im Zusammenhang mit Sucht und Abhängigkeit ist Komorbidität ein weit verbreitetes und wichtiges Thema, das bedeutet, dass Menschen, die an einer Suchterkrankung leiden, oft auch an anderen psychischen oder körperlichen Erkrankungen leiden beziehungsweise, dass die Suchterkrankung infolge einer bereits bestehenden anderen Krankheit oder Problematik entsteht. Das können psychische und körperliche Störungen/ Erkrankungen aber auch Verhaltensstörungen sein.

Psychische Störungen

Menschen mit Suchterkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von psychischen Störungen wie Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) oder bipolaren Störungen. Diese psychischen Störungen können entweder vor der Suchterkrankung vorhanden sein und das Risiko für Sucht erhöhen oder als Folge der Sucht entstehen.

Körperliche Erkrankungen

Suchterkrankungen können mit einer Vielzahl von körperlichen Gesundheitsproblemen einhergehen, darunter Lebererkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, HIV/AIDS und andere Infektionskrankheiten. Der Substanzmissbrauch kann auch das Immunsystem schwächen und das Risiko für Infektionen erhöhen.

Verhaltensstörungen

Neben dem Missbrauch von Substanzen können Menschen mit Suchterkrankungen auch andere Verhaltensstörungen wie Essstörungen, zwanghaftes Glücksspiel oder riskantes Sexualverhalten aufweisen. Diese Verhaltensweisen können oft als Bewältigungsmechanismen für zugrunde liegende emotionale Probleme dienen.

Wichtiger Hinweis!

Gerade bei Sucht und Abhängigkeit stellt Komorbidität eine besondere Herausforderung für die Diagnose und Behandlung dar, denn das gleichzeitige Vorhandensein von mehreren Störungen kann die Symptome komplexer machen kann und somit auch die Diagnose und Behandlung erschweren. In diesem Fall ist eine ganzheitliche Behandlung, die die zugrunde liegenden Ursachen und Risikofaktoren für alle vorhandenen Erkrankungen berücksichtigt, entscheidend. Achte daher bei der Auswahl deines Hypnotiseurs darauf, dass diese eine therapeutische Ausbildung absolviert hat und dazu befähigt ist.

Heilung mit Hypnose?

Hypnosetherapie kann auch im Kontext von von Sucht und Abhängigkeit eine vielversprechende und wirksame Alternative oder Ergänzung zu traditionellen Behandlungsmethoden sein. Durch den Zugang zum Unterbewusstsein können tief verwurzelte Ursachen und Muster des Suchtverhaltens bearbeitet und transformiert werden. Hypnose bietet einen sanften und einfühlsamen Ansatz, um das Verlangen nach der Substanz oder dem suchtbezogenen Verhalten zu reduzieren und positive Veränderungen zu fördern. Es ist wichtig, dass die Hypnosetherapie von einem qualifizierten und erfahrenen Therapeuten durchgeführt wird und, dass der Betroffene bereit ist, sich auf den Prozess einzulassen und aktiv an seiner eigenen Genesung zu arbeiten.

Klassische Anwendungsbeispiele 

Nikotinabhängigkeit (Nichtraucherhypnose, Rauchentwöhnung), Alkoholabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, Kaufsucht, Spielsucht, Zuckersucht, Internetsucht, Smartphone-Sucht, Magersucht (Anorexie), Ess-Brech-Sucht (Bulimie bzw. Bulimia nervosa), Binge-Eating-Störung

Nichtraucher-Hypnose

Nichtraucher-Hypnose per Video

In den Behandlungskosten sind enthalten:

  • Vorgespräch

  • Aufnahme- / Anamnesegespräch

  • Zielfestlegung

  • ursachenorientierte Hypnose

  • Nachgespräch

  • Hypnose-MP3 zum Download

Hinweis: Bitte plane für die Hypnosesitzung ca. 1,5 bis 2 Stunden ein. Vor- und Nachgespräche dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Behandlungszeitraum

siehe Hinweis

Behandlungskosten

540,00

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Nichtraucher-Hypnose vor Ort

In den Behandlungskosten sind enthalten:

  • Vorgespräch

  • Aufnahme- / Anamnesegespräch

  • Zielfestlegung

  • ursachenorientierte Hypnose

  • Nachgespräch

  • Hypnose-MP3 zum Download

Hinweis: Bitte plane für die Hypnosesitzung ca. 1,5 bis 2 Stunden ein. Vor- und Nachgespräche dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Behandlungszeitraum

siehe Hinweis

Behandlungskosten

590,00

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Hypnosetherapie München - Bild von Marina Rohwedder

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